Pünktlich zum Schuljahresbeginn kann sich das „Städtische“ über eine Verstärkung in dem Team seiner Streitschlichter freuen. Die sechs Schülerinnen Saskia Seibel (Banfe), Selina Rossbach (Wallau), Kristin Afflerbach (Weidenhausen), Marie Schmidt (Oberhörlen), Ina Schneider (Bad Laasphe) und Alisa Eckhardt (Oberdieten) haben im vergangenen Schuljahr die einjährige Ausbildung unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Frau Lang und Frau Schraub erfolgreich abgeschlossen.

Inhalte und Methoden bestanden u.a. aus Konfliktanalysen, verbaler und nonverbaler Kommunikation und der Durchführung und Reflexion von Rollenspielen. Am Ende der Ausbildung stand eine halbstündige Prüfung, mit der die sechs neuen Streitschlichterinnen nun zu dem insgesamt achtköpfigen Streitschlichter-Team der Schule zählen, das damit für Konfliktsituationen innerhalb der Schülerschaft gut aufgestellt ist.

Nach dem Prinzip „Schüler helfen Schülern“ können sie nun gemeinsam mit den beiden erfahrenen Streitschlichtern Karina Klein (Breidenbach) und Julius Salz (Bad Laasphe) zu einem harmonischen und gewaltfreien Schulklima beitragen.

Was ist Streitschlichtung?

Streitschlichtung ist eine Methode, die Streitende unterstützt, eine Lösung zu finden, mit der beide Parteien zufrieden sind. Um diese sogenannte „Gewinner-Gewinner-Lösung“ zu erreichen, gelten folgende wichtige Grundsätze: Die Teilnahme an einem Streitschlichtungsgespräch muss freiwillig erfolgen. Der Streitschlichter ist unparteiisch und achtet auf die Einhaltung der Gesprächsregeln. Zudem werden die Gesprächsinhalte von allen Beteiligten höchst vertraulich behandelt.

Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: Ein Gespräch unter Schülern findet auf gleicher Augenhöhe statt und ein Streit kann ohne großes Aufheben gelöst werden. In einer ruhigen Atmosphäre lernen Schüler, wie man einen Konfliktfall respektvoll und gewaltfrei lösen kann. Zudem erlangen die Schüler, die eine Streitschlichterausbildung absolvieren, wichtige soziale Kompetenzen, die auch bei zukünftigen Arbeitgebern gern gesehen sind.