Am Donnerstag war es für Tausende von Schülerinnen und Schülern in über 50 Ländern wieder so weit: Der vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität Berlin  jährlich durchgeführte internationale  „Känguru-Wettbewerb“ fand länderübergreifend an diesem Tag statt. Auch am Städtischen Gymnasium stellten sich über 350 Schüler freiwillig dem mathematischen Wettbewerb; eine hohe Teilnehmerzahl ist an unserer Schule seit Jahren Tradition. Beim Känguru-Wettbewerb müssen die Teilnehmer 30 Fragestellungen mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad in einer Arbeitszeit von 75 Minuten beantworten.

Die Besonderheit der Aufgabenstellungen liegt darin, dass pro Frage 5 Antworten angeboten werden, von denen immer nur eine richtig ist. Ein Teilnehmer muss also „nur noch“ die jeweils richtige Antwort herausfinden und ankreuzen. Auch wenn die zu behandelnden Aufgaben der Altersstufe der Teilnehmer angepasst sind, verlangt das Aufspüren der richtigen Lösung kreatives und situationsangepasstes Denken – die richtige Lösung liegt meist nicht auf der Hand. Von daher ist zu verstehen, dass die Wettbewerbsveranstalter davon ausgehen, dass nur ganz wenige Teilnehmer alle Aufgaben richtig beantworten. Das wird aber auch nicht als Manko gesehen. Vielmehr sind die Ziele des Wettbewerbs die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen und das Wecken von Freude an der Beschäftigung mit teilweise kniffligen Fragestellungen. Das Angebot an interessanten Aufgaben soll möglichst auch für die Arbeit im Unterricht genutzt werden, sowie für Gespräche im familiären Umfeld.

Zunächst sind die Ergebnisse der Teilnehmer unserer Schule via Internet zur Auswertung an die Humboldt-Universität Berlin gesendet worden. Die Platzierungen müssen abgewartet werden. Allerdings hoffen alle Beteiligten vom Städtischen Gymnasium Bad Laasphe, dass die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb 2016 genau so erfolgreich verläuft, wie in den vorhergehenden Jahren.