Schule mal ganz anders

Jüngst erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b zur Stärkung des Teamgeistes in der Klasse einen aufregenden und herausfordernden Nachmittag in der Turnhalle der Schule.

Nachdem die Klasse nach den Sommerferien aufgrund der Anwahl der zweiten Fremdsprache neu zusammengesetzt worden war und die Schülerinnen und Schüler sich schon ein halbes Jahr lang in der neuen Klasse beschnuppert hatten, sollten sie einander nun auch aus einer anderen Perspektive kennenlernen: In enger Abstimmung zwischen der Klassenleitung Bettina Bürger-Schößler und der Klassenpflegschaft organisierten die beiden Abenteuer- und Erlebnispädagoginnen Jutta Winterhoff und Nicole Wydra, selbst Mutter einer Schülerin der Klasse, einen Nachmittag, der die Jugendlichen noch besser zusammenschweißen sollte.

Zu Beginn stellte die Klasse sich den beiden Pädagoginnen vor, indem jeder Schüler sich selbst mit einem Adjektiv beschrieb, dessen Anfangsbuchstabe der des eigenen Vornamens war. So entstanden amüsante Wendungen, wie der lustige Lasse, der Ping-Pong spielende Philipp oder auch die furchtlose Freya. Damit sich an dem Nachmittag alle an bestimmte Regeln hielten, wurde ein Fünf-Finger-Vertrag zwischen den Schülern und den beiden Pädagoginnen geschlossen, wobei jeder Finger für ein Gefühl oder eine Pflicht stand, z.B. Spaß, Gemeinschaftsgefühl, der respektvolle Umgang miteinander oder das aufeinander und sich selbst Acht geben.

Als erste große Herausforderung musste die Klasse zusammen mit ihrer Klassenlehrerin eine Leiter waagerecht vom Boden anheben und halten. Über diese konnten dann ein Schüler nach dem anderen und schließlich auch die Lehrerin gehen, sodass jeder von seiner Klasse im wahrsten Sinne des Wortes getragen wurde. Doch diese Übung stellte neben anderen nur ein kleines Aufwärmprogramm für den folgenden großen Parcours dar, den die Schüler in zwei Gruppen durchlaufen mussten – jedoch nicht gegeneinander im Sinne eines Wettkampfes, sondern beide Gruppen sollten Hinweise für ein gemeinsames Lösungswort sammeln. Während dieses Parcours mussten Hindernisse überquert werden, die so manchem Schüler seine Grenzen aufzeigten. Doch beide Gruppen erreichten gemeinsam durch tatkräftige Unterstützung und gegenseitiges Mut zusprechen das Ziel und konnten anschließend gemeinsam das Lösungswort erkennen: Klasse 7b!

Nachdem sich alle etwas erschöpft, aber doch glücklich wieder versammelten, erfolgte eine Reflexion durch alle Beteiligten, wobei jeder seine positiven Erfahrungen symbolisch in ein Schatzkästchen und die negativen in einen Papierkorb legte. Zur Überraschung aller war die Schatztruhe am Ende mit vielen Gedanken gefüllt: Das gemeinsame Lösen der Aufgaben, die gegenseitige Hilfe, Teamgeist und Mut, Zusammenhalt sowie Spaß, das Zusammenarbeiten von Jungen und Mädchen ohne gegenseitiges Auslachen, gute Lösungsansätze und nicht zuletzt der Stolz der Klassenlehrerin auf ihre Klasse. Der Papierkorb war so gut wie leer, und insgesamt konnten sich alle Schüler, aber auch die Pädagoginnen über den gemeinsamen Nachmittag freuen, der mit einer leiblichen Stärkung gemütlich ausklang.

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