Vom 18. bis zum 22. März 2019 fand am „Städtischen“ wieder eine Religiöse Schulwoche statt. Das Angebot richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9, EF und Q1 und an alle Lehrerinnen und Lehrer.

In den Gesprächsgruppen am Vormittag konnten die Schülerinnen und Schülern zu Identitäts-, Zukunfts- und Glaubensfragen ins Gespräch kommen. Das Mitarbeiterteam der RSW bestätigt immer wieder, wie wichtig der Austausch zu diesen zentralen Fragen des Lebens ist.

Sie boten den Schülerinnen und Schülern an, mit ihnen gemeinsam in überschaubaren Gruppen über Fragen zu sprechen, die ihnen wichtig sind. In einer Atmosphäre, die gegenseitiges Verstehen ermöglichen soll, ging es letztlich um ein gemeinsames Suchen nach dem, was unserem Leben Bedeutung und Sinn geben kann. In einem Mix aus Gesprächen und erlebnispädagogischen Elementen befassen sich die Jugendlichen mit Fragen nach der eigenen Zukunft oder dem Sinn des Lebens. Wie gehe ich mit Tod, Trauer und der eigenen Sterblichkeit um? Wie gestalte ich Freundschaft und Liebe? Und wer bin ich selbst – Was sind meine Stärken und Schwächen? Thematisch wird in der Woche eine bunte Mischung, die oft nicht religiös orientiert ist, besprochen.

Wer ist Träger der Religiösen Schulwochen?

Religiöse Schulwochen haben seit 1947 schon an vielen Schulen stattgefunden. Sie werden in ökumenischer Kooperation betreut durch Referentinnen und Referenten der Katholischen und Evangelischen Kirche (Erzbistum Paderborn; Pädagogisches Institut der Ev. Kirche von Westfalen, Schwerte-Villigst).

Für Lehrerinnen und Lehrer gab es zweimal in der Woche nach der Unterrichtszeit eine „Atempause“: Nach dem Unterrichtsvormittag waren 30 Minuten Zeit, um innezuhalten und gemeinsam über Aspekte des Lebens, der pädagogischen Arbeit und des Lehrerberufs in der Schule nachzudenken.

Am letzten Tag fand ein ökumenischer Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche statt. Dort  präsentierten Schülerinnen und Schüler auch Ergebnisse aus den Gesprächsgruppen anhand von Symbolen. Im Anschluss daran fand ein Reflexionsgespräch über die Religiöse Schulwoche statt. Die Rückmeldungen von dem Team der Religiösen Schulwoche, den Schülern und Lehrern war äußerst positiv. Die Schülerinnen und Schüler wünschten sich mehr Zeit für die Gruppenarbeit und möchten auf jeden Fall, dass in den nächsten Jahren wieder eine Religiöse Schulwoche stattfinden soll. Besonders positiv bewerteten die Schülerinnen und Schüler die Stärkung der Gemeinschaft und das intensivere Kennenlernen der Gruppenmitglieder untereinander. Diese vielen positiven Erfahrungen sollen auch weitere Schülerjahrgänge erfahren. Die Fachschaft Religion wird sich erneut für die Durchführung einer Religiösen Schulwoche anmelden.