Auch in diesem Jahr fand wieder das Finale des Wettbewerbs „Physik aktiv“ an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen statt. Am Freitag, dem 28. Juli 2019, konnten die beiden Teams vom „Städtischen“ dabei ein wenig „Uni-Luft“ schnuppern und sich mit anderen Teams zahlreicher Schulen messen.

Bei der diesjährigen Finalaufgabe handelte es sich, wie beim schulinternen Wettbewerb auch, um eine große und spannende Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler, die von über 30 Schulen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg nach Hagen angereist waren. Dabei stand alles unter dem Motto „Plastik vermeiden“. Es sollte eine Tragetasche aus nachhaltigen Rohstoffen gebaut werden, die möglichst viel Material transportieren können sollte. Eine entsprechend stabile Bauweise war da natürlich Voraussetzung. Zum Bau standen den Teams Bindfaden sowie Schaschlikspieße (Klassen 5 und 6) bzw. Zahnstocher (Klassen 7 und 8) zur Verfügung. Innerhalb von zwei Stunden musste alles geplant, auf Tauglichkeit überprüft und natürlich gebaut werden.

Speziell in den Klassenstufen 7 und 8 stellte die Bauweise mit Hilfe der Zahnstocher die Teams vor eine große Herausforderung. Die „Zahnstocher“ (Lucas Bätzel, Duc Minh Nguyen und Fabian Wickel (alle 7a)) verfolgten dabei einen gut durchdachten und anspruchsvollen Ansatz, konnten diesen aber auf Grund der Zeit nicht vollständig in die Tat umsetzen. Am Ende stand ein Platz im hinteren Drittel des Teilnehmerfeldes. Die „Schlauköpfe“ (Alexander Osterrath, Florian Schwarz (beide 5a) und Julius Oldeleer (5b)) schlugen sich noch etwas besser und schafften es in der Konkurrenz der Klassen 5 und 6 sich im Mittelfeld zu platzieren.

Neben dem eigentlichen Wettbewerb ging es natürlich auch darum, ein paar Eindrücke vom Leben und Arbeiten an einer Hochschule zu gewinnen. Dazu gehörte die Durchführung des Wettbewerbs im größten Hörsaal der Hochschule, ein kostenfreies Mittagessen in der Mensa sowie eine ausreichende Mittagspause, die kleine Erkundungstouren ermöglichte. So stand am Ende ein Tag voller neuer und spannender Eindrücke und Erfahrungen.

Ein Dank geht auch in diesem Jahr an den Förderverein, der die Kosten für den Transport nach Hagen und zurück übernommen und somit eine für die Schülerinnen und Schüler kostenfreie Teilnahme ermöglicht hat.