Mitglieder der Fachkonferenz:

Julia Arnold, Ines Blöcher, Kim-Lisa Brietzke, Andreas Glink, Larissa Heck, Julia Heimann, Christian Klein, Janina Sophie Klingelhöfer, Winfried Müller, Sebastian Näther, Frank Oldeleer, Martin Schelberg, Katrin Schmieding, Heiner Schreiber

Fachvorsitz:

Sebastian Näther

Vertretung Fachvorsitz:

N.N.

Der Deutschunterricht im Städtischen Gymnasium Bad Laasphe verfolgt das Ziel, die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler, d.h. ihre Verstehens-, Ausdrucks- und Verständigungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Dazu zählt auch das Handwerkszeug für das Verfassen von Texten.

So sollen die Schüler am Ende der Sekundarstufe I in der Lage sein, ihre Sprache schriftlich und mündlich bewusst und differenziert zu gebrauchen. Sie sollen sach-, situations- und adressatengerecht sprechen und schreiben und die Wirkung der Sprache einschätzen können. Sie sollen über unterschiedliche Schreibformen verfügen, deren Funktion kennen und mit ihrer Hilfe ihre Argumentations- und Analysefähigkeiten entwickeln. Es ist aber ebenso wichtig, Schreibformen kennen zu lernen, die die Kreativität entwickeln.

Es bleibt eine wichtige Aufgabe des Deutschunterrichts, den Schülern den Zugang zur Welt der Sach- und Gebrauchstexte, der Medien und der Literatur zu eröffnen. Texte zu verstehen, ihnen Informationen zu entnehmen, die Wirkungsweisen von Medien zu kennen und einzuschätzen, d. h. Lesekompetenz zu entwickeln, ist für die Fortsetzung der Schullaufbahn oder für eine berufliche Ausbildung von großer Bedeutung.

Die Begegnung und Auseinandersetzung mit Literatur — auch in ihren unterschiedlichen historischen und gesellschaftlichen Bezügen — soll ihr Leseinteresse wie Lesevergnügen wecken und zur Lektüre von Literatur anregen.
Der Deutschunterricht stellt das methodische Instrumentarium, die erforderlichen Kenntnisse, Strategien und Arbeitstechniken zur Verfügung, um Texte zu analysieren und Literatur zu verstehen. In der Sekundarstufe I werden hierfür die erforderlichen Grundlagen gelegt.

Zu einem bewussten Umgang mit der Sprache gehört die Reflexion über die Sprache, über ihre Strukturen, Regeln und Besonderheiten. Die Schüler sollen am Ende der Sekundarstufe I normgerecht sprechen und schreiben können. Auch dies ist für die weitere Schullaufbahn und für das Berufsleben unverzichtbar.
Dem Deutschunterricht kommt für das sprachliche Lernen in allen Fächern orientierende Funktion zu, indem Elemente sprachlichen Lernens und Sprachfragen aus anderen Fächern und für andere Fächer aufgegriffen und genutzt werden.

Kinder und Jugendliche anderer Herkunftssprachen können aus ihren Erfahrungen der Mehrsprachigkeit einen Beitrag zur vertieften Sprachkompetenz und Sprachbewusstheit leisten. Andererseits bedürfen sie in besonderer Weise breit angelegter sprachlicher Lernangebote und Fördermaßnahmen. Bei der Leistungsbewertung ist ihre sprachliche Biografie angemessen zu berücksichtigen.

Schulinterner Lehrplan Deutsch Sek.II
Download / 2.68 MB / 13. November 2017 / 725 Downloads