Mit Beginn des neuen Schuljahres haben sich am „Städtischen“ einige, auch personelle, Veränderungen ergeben. Nach dreieinhalb Jahren verließ der ehemalige Schulleiter Oberstudiendirektor Karsten Holz aus privaten Gründen die Schule. Er hat eine Leitungsstelle im Bereich des Regierungsbezirks Arnberg angetreten. Die kommissarische Schulleitung wurde dem bisherigen Stellvertreter Studiendirektor Steffen Roth übertragen. Durch bewährte Strukturen und einige Umverteilung von Verwaltungsaufgaben kann die Zeit der Vakanz problemlos überbrückt werden. Dafür sorgen neben Roth Studiendirektorin Miriam Wunderlich (Organisation und Leitung der Oberstufe), Oberstudienrätin Sandra Haberkorn (Organisation und Leitung der Erprobungsstufe) und Studiendirektor Günter Kiefer (Organisation und Leitung der Mittelstufe und Vertreter Roths) und ein engagiertes Kollegium.

Mit Inkrafttreten der neuen Schulordnung zum neuen Schuljahr ergeben sich wesentliche Änderungen betreffend der Handynutzung und der Aufenthaltsbereiche in den großen Pausen. Bei allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 9 bleibt das Handy während des Schultags aus, für die Oberstufe gibt es eine eingeschränkte Handynutzung in den Pausen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 müssen das Schulgebäude in den großen Pausen verlassen. Für sie steht eine Ausleihe von Sportgeräten im Sinne einer aktiven Pause zur Verfügung. Im Jahr 2019 ist eine bauliche Neugestaltung einhergehend mit einer Aufwertung der Pausenhöfe vorgesehen.

Insgesamt sieht Steffen Roth die Schule gut aufgestellt und kann sich der vollen Unterstützung des Kollegiums sicher sein. „In der Zeit der arbeitsintensiven Übergangsphase rückt das Kollegium näher zusammen, Verantwortung und bereitwillige Übernahme von Aufgaben durch Kolleginnen und Kollegen sind deutlich sichtbar und erleichtern den Schulalltag immens.“ Das Städtische Gymnasium ist bereit, seinem guten Ruf als verlässlicher, traditionsreicher und breit aufgestellter Bildungsort in Wittgenstein und Hessen auch in Zukunft gerecht zu werden, vor allem durch eine konstruktive und transparente Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. Roth:“ Im Zentrum jeder schulischen Arbeit stehen nach wie vor die Schülerinnen und Schüler, die durch das Vermitteln zahlreicher Kompetenzen nicht nur eine solide schulische Ausbildung erfahren, sondern auch auf weitere Bildungswege nach dem Abitur vorbereitet werden.“